Werbemeter

bashen von nerviger Werbung geplant. Also eine Seite wo alle die Werbung, Produkte und Marken listen können, welche nichts als Zwängerei ist und offenbart, dass man von den Kunden die man erreichen will gar nichts hält und keinen Respekt vor ihren Ansichten und Wünsche hat.

Grundlage

Evidenzlage

  1. Erzwungene Werbeunterbrechungen senken die Zahlungsbereitschaft für beworbene Marken
    In einer experimentellen Studie wurde gezeigt, dass Werbung, die ein Computerspiel unterbricht, die Zahlungsbereitschaft der Nutzer für Produkte der beworbenen Marke signifikant senkt. Selbst wenn Nutzer eine gewisse Kontrolle über den Zeitpunkt der Werbung hatten, blieb der negative Effekt bestehen (Acquisti & Spiekermann, 2011).

  2. Erzwungene Pre-Roll-Werbung (z. B. auf YouTube) führt zu negativeren Markeneinstellungen
    Eine Untersuchung zu “forced pre-roll video ads” fand, dass Konsumenten, die Werbung nicht überspringen oder abbrechen konnten, signifikant schlechtere Markenbewertungen abgaben als jene, die Werbung freiwillig sahen (Hegner & Kusse, 2014).

  3. Werbeunterbrechungen während Unterhaltungsinhalten können ambivalente Effekte haben
    Zwar zeigte eine Reihe von Experimenten, dass kurze Unterbrechungen bei längeren Fernsehinhalten das „Ermüdungsgefühl“ unterbrechen und die Gesamtzufriedenheit mit dem Programm erhöhen könnennicht aber die Wahrnehmung der Werbung selbst. Das gilt besonders für Personen, die sich stark auf den Inhalt konzentrieren (Nelson & Meyvis, 2009).

  4. Zwangswerbung in Spielen oder interaktiven Medien stört Flow-Erlebnisse
    In-Game-Werbung, die das Spielerlebnis merklich unterbricht, wird deutlich schlechter erinnert und negativer bewertet als Werbung, die subtil im Spiel integriert ist (Williams, 2019).

  5. Allgemeine Unterbrechungen verschlechtern kreative Leistung und Stimmung
    Forschungen zur Unterbrechung allgemein zeigen, dass häufige oder unvorhersehbare Interrupts die kognitive Leistung, Zufriedenheit und Bewertung der Quelle (z. B. Marke oder Medium) mindern können (Foroughi & Werner, 2014).

  6. Zuschauer empfinden aggressive Werbeunterbrechungen als Belästigung – besonders jüngere und digitalaffine Gruppen
    Eine vergleichende Studie zu TV-Werbeunterbrechungen im öffentlichen Rundfunk fand, dass jüngere und digital orientierte Zuschauer besonders negativ auf erzwungene Werbeunterbrechungen reagieren, da sie Online-Modelle ohne Unterbrechung gewohnt sind (Shobiye, 2017).